2-Leiterschaltung
Bei einer 2-Leiterschaltung geht der Zuleitungswiderstand voll in das Messergebnis ein. Der Einfluss des Zuleitungswiderstandes kann bei einer konstanten Temperatur durch einen temperaturunabhängigen Leitungsabgleichwiderstand kompensiert werden, d.h. der Zu- leitungswiderstandswert wird als fester Wert in Abzug gebracht ( Offset ).
3-Leiterschaltung
Durch Verwendung einer 3-Leiterschaltungslogik werden Messungen über wesentlich
grössere Entfernungen ermöglicht. Hierbei werden die Temperatureinflüsse der Zuleitungen
reduziert, realisiert wird dies mittels eines weiteren Leiterdrahtes zu einem Anschlussdraht
des Temperatursensors. Durch diese Technik wird ein weiterer Messkreis generiert, der den
Widerstand der Zuleitung ohne Temperatursensor darstellt. Die interne Brückenschaltung der
Messelektronik subtrahiert diesen Widerstandswert dann vom Widerstandswert des Messkreises mit Sensor.
Bitte beachten Sie, daß die gleichen elektrischen Eigenschaften der Zuleitungen nötig sind!!
4-Leiterschaltung
Die genauesten Messungen sind mittels 4-Leiterschaltung möglich, da hier die Einflüsse der
Zuleitungswiderstände als auch die Temperatureinflüsse auf diesen entfallen.
Es werden hierbei zwei zusätzliche Leitungsdrähte zu den Sensorzuleitungen adaptiert, wobei zwei zusätzliche getrennte Messkreise gebildet werden. Getrennte Messung der Stromstärke sowie des Spannungsabfalles. Liegt der Eingangwiderstand der Auswerteelektronik deutlich über den der Zuleitungen, ist der gemessene Spannungsabfall dann unabhängig von den
Eigenschaften dieser.
Bitte beachten Sie, daß die gleichen elektrischen Eigenschaften der Zuleitungen nötig sind!!


