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Ob eine LED leuchtet, lässt sich einfach prüfen. Ob sie in der richtigen Farbe und mit der richtigen Helligkeit leuchtet, ist deutlich anspruchsvoller – und genau das entscheidet darüber, ob eine Baugruppe beim Kunden ankommt oder zurückkommt. Unsere Mehrkanal-LED-Tester prüfen beides, über das gesamte sichtbare Spektrum und an mehreren LEDs gleichzeitig.

Was in der Serienprüfung wirklich schiefgeht

Fehlerbilder bei LEDs sind selten der Totalausfall. Häufiger sind es Bauteile aus einer anderen Binning-Klasse, die messbar heller oder dunkler leuchten, vertauschte Farben bei mehrfarbigen Anzeigen, verdrehte Polarität oder eine Streuung über die Baugruppe, die dem Endkunden als ungleichmäßige Anzeige auffällt. Ein Sichttest findet davon einen Teil – und zwar einen von Prüfer zu Prüfer unterschiedlichen Teil.

Eine messende Prüfung liefert dagegen Zahlen, die vergleichbar und dokumentierbar sind. Das ist der Grund, warum die Wiederholgenauigkeit bei der Farb- und Intensitätsprüfung das wichtigste Merkmal dieser Geräte ist.

Warum mehrkanalig?

Auf einer typischen Baugruppe sitzen selten nur eine oder zwei LEDs. Würde man sie nacheinander mit einem Sensor prüfen, bestimmt die Prüfzeit den Takt der Linie. Ein mehrkanaliges Gerät misst mehrere LEDs im selben Durchgang – die Prüfzeit bleibt damit annähernd konstant, unabhängig davon, wie viele Leuchtdioden auf der Baugruppe sitzen.

Zwei Varianten

  • Variante für den In-Circuit-Test – wird über eine serielle Schnittstelle in den bestehenden ICT-Ablauf eingebunden; die Messung läuft als Teil des Prüfprogramms mit, ohne zusätzlichen Arbeitsschritt
  • Funktionale Variante mit USB – arbeitet eigenständig am PC oder im Funktionsprüfplatz und eignet sich für Prüfungen, die außerhalb des ICT stattfinden, sowie für Nacharbeit und Musterprüfung

Welche der beiden Varianten die richtige ist, entscheidet sich daran, wo in Ihrem Prozess die LEDs geprüft werden sollen – im ohnehin vorhandenen In-Circuit-Test oder an einem eigenen Platz.

Einbindung in Ihre Prüfvorrichtung

Der Tester misst dort, wo die LED sitzt – das heißt, die Lichtaufnahme muss in die Prüfvorrichtung integriert werden. Da wir Prüfadapter selbst bauen, können wir beides aus einer Hand liefern: die Vorrichtung mit der Kontaktierung und die Aufnahme für die LED-Messung an der richtigen Stelle. Bei bestehenden Vorrichtungen prüfen wir, ob sich die Messung nachrüsten lässt.

Musterprüfung vereinbaren

Schicken Sie uns eine bestückte Baugruppe – wir prüfen sie und zeigen Ihnen die Messwerte, bevor Sie sich entscheiden. Telefon +49 89 4411900.

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