Der Elastomer-Sockel arbeitet ohne Federkontaktstifte: Zwischen Bauteil und Loadboard liegt eine Matte aus Silikon mit eingelagertem leitfähigem Pulver. Unter Druck entstehen genau dort leitfähige Pfade, wo Ball und Pad aufeinandertreffen – vollflächig, kurz und ohne mechanisch bewegte Teile.
Daraus ergeben sich drei Vorteile, die mit Pogo Pins so nicht erreichbar sind: sehr kurze Signalwege und damit hohe Bandbreiten, eine sehr geringe Kontaktkraft von rund 8 g pro Ball, und ein Kontakt, der die Lotkugel nicht beschädigt – der sogenannte No-Ball-Damage-Test. Auch die Kontaktwiderstände (CRES) bleiben über viele Kontaktierungen hinweg auffallend stabil.
Technische Eckdaten
- Bandbreite: bis 34 GHz (bei –1 dB) im 0,35-mm-Raster
- Kontaktkraft: ca. 8 g pro Ball
- Rasterbereich: 0,35 mm, 0,4 mm und 0,5 mm, u. a. für 153FBGA, 426FBGA, 1208FBGA und 1292FBGA
- Elastomerdicke: je nach Sockeltyp 0,45 mm bis 1,0 mm
Wann Elastomer, wann Pogo Pin?
Der Elastomer-Sockel ist die richtige Wahl, wenn die Lotkugeln unversehrt bleiben müssen, wenn sehr hohe Frequenzen gemessen werden oder wenn nur mit geringer Kraft kontaktiert werden darf. Geht es dagegen um sehr hohe Stückzahlen, um große Hübe zum Ausgleich von Koplanaritätstoleranzen oder um hohe Ströme, spielt der Pogo-Pin-Testsockel seine Stärken aus. Wir beraten Sie gerne, welche Technologie zu Ihrem Bauteil passt.
Produkt Serie
Gerätebezeichnung: 153FBGA_0.5P
Sockelgröße: 25x17x4,56
Gerätebezeichnung: 426FBGA_0.5P
Sockelgröße: 19x50x0,45
Gerätebezeichnung: 1292FBGA_0.4P
Sockelgröße: 19,2x19,2x0,55
Gerätebezeichnung: 1208FBGA_0.4P
Sockelgröße: 21x21x0,5
Gerätebezeichnung: 1292FBGA_0.4P
Sockelgröße: 19,2x19,2x0,55
Gerätebezeichnung: 426FBGA_0.5P
Sockelgröße: 49,5x62,5x1,0









