Kameramodule stellen im Test eine Sonderaufgabe dar: Das Modul muss nicht nur elektrisch kontaktiert, sondern auch optisch exakt ausgerichtet und mechanisch sicher gehalten werden. Unsere Sockel für Kameramodule sind für alle SMD-Ausführungen konzipiert und arbeiten mit speziellen Greifern sowie einem zusätzlichen Verbindungsclip, der einen besonders präzisen Kontakt herstellt.
Ausführungen
- Single Face Up und Single Face Down: für Fokus-, Kalibrier- und DC-Tests
- Dual und Quad Face Up: für den Test der optischen Bildstabilisierung (OIS) mit mehreren Modulen gleichzeitig
- Rohmaterialtest: feinstes Raster von 0,15 mm, speziell für den Haftungsprozess des Schwingspulenmotors
Technische Eckdaten
- Rastermaß: 0,35 mm im Standard, 0,15 mm beim Rohmaterialtest
- Testprinzip: Koppelsonde an einem definierten Kontaktpunkt
- Bauweise: kompakt, als vollständige Schnittstellenlösung ausgelegt
Produkt Serie
Sockeltyp: Single face up type
Raster: 0,35 mm
Eigenschaften: Fokus, Kalibrierung, DC-Test
Sockeltyp: Single face down type
Raster: 0,35 mm
Eigenschaften: Fokus, Kalibrierung, DC-Test
Sockeltyp: Dual and Quad face up type
Raster: 0,35 mm
Eigenschaften: Optischer Bildstabilisierungs-Test (OIS)
Sockeltyp: Kameramodul Rohmaterialtest
Raster: 0,15 mm
Eigenschaften: Feinrasteriger Test von Rohmaterialien, vorig Schwingspulenmotor- Haftungsprozess







Der Elastomer-Sockel arbeitet ohne Federkontaktstifte: Zwischen Bauteil und Loadboard liegt eine Matte aus Silikon mit eingelagertem leitfähigem Pulver. Unter Druck entstehen genau dort leitfähige Pfade, wo Ball und Pad aufeinandertreffen – vollflächig, kurz und ohne mechanisch bewegte Teile.





Im Hochfrequenztest entscheidet der Sockel mit über das Messergebnis: Jede Impedanzstörstelle im Signalweg verfälscht die Messung. Unsere RF-Testsockel sind deshalb in Air-Coaxial-Bauweise ausgeführt – jeder Signalkontakt läuft in einer koaxialen Struktur mit Luft als Dielektrikum und ist auf 50 Ω angepasst.





Speicherbausteine werden in sehr hohen Stückzahlen getestet – entsprechend zählen hier Taktzeit, Wiederholgenauigkeit und Standzeit. Unsere Memory-Testsockel entstehen im Präzisionsspritzguss auf Basis patentierter Technologie; dadurch lassen sich auch feine Raster ab 0,3 mm prozesssicher und in gleichbleibender Qualität fertigen.





Wo auf dem Wafer sehr viele Kontaktpunkte in sehr feinem Raster gleichzeitig angefahren werden müssen, ist der Probe Head das Mittel der Wahl. Unsere Kelvin-Probe-Heads entstehen auf Basis der Prozesstechnologie von LEENO und arbeiten mit optimierten vierpoligen Kelvin-Federkontakten – das verlängert die Standzeit erheblich und macht auch Wafertests mit hohen Strömen beherrschbar.








